Der Hobby- und Pferdemarkt in Gutengermendorf findet seit den 1980er Jahren jedes Jahr im Herbst statt. Für einen Tag verwandelt sich das Dorf in ein emsiges Treiben mit Händlern aus vielen Regionen. Im Laufe der Zeit hat der Markt  überregionale Bekanntheit erlangt und lockt alljährlich tausende von Besucher an. Unter dem Motto: Gutes aus Gutengermendorf bieten wir seit 2014 Köstlichkeiten aus dem Dorf an.

2019 – mit noch mehr Köstlichkeiten

Das Wetter war absolut herrlich an diesem Pferdemarkt. Die Sonne schien und die Besucher*innen hatten Zeit, Lust und Laune bei uns in der Alten Schmiede zu verweilen. Inzwischen haben sich die Produkte aus unserem Dorf herumgesprochen: Eierlikör, Marmeladen, Wild, Honig, Zierkürbisse, Gemüse und vieles mehr gingen schnell über den Ladentisch weg – eben Gutes aus Gutengermendorf. Dazu gab es wie gewohnt viel Kuchen, fair gehandelten Kaffee und natürlich unsere köstliche Kürbis-Suppe.

2018 – noch mehr „Gutes aus Gutengermendorf“

Im Anschluss an den Pferdemarkt berichtete die Zeitung über den Markt. Wir freuten uns sehr über die Erwähnung in diesem Artikel. Hier ein Auszug:

Mehr und mehr etablieren möchte sich die „Alte Schmiede Gutengermendorf“. In dem Gemäuer der einstigen Werkstatt, von der noch einige Werkzeuge oder die Esse Zeugnis ablegen, wurde „Gutes aus Gutengermendorf“ angeboten. „Wir haben vieles von dem hier, was in Gutengermendorf hergestellt wird: Liköre, Marmeladen, Wurst, Honig oder Keramik“, sagt Mitbetreiber Christian Kawalla. Künftig könnten es auch Produkte aus der Region sein. Die Anbieter legen wert auf Nachhaltigkeit. So werden zum Beispiel keine Plastikbecher ausgegeben. Zum vierten Mal wurde das Tor der Alten Schmiede anlässlich des Pferdemarktes geönet. Es besteht die Idee, die Schmiede künftig wieder mit Leben zu füllen.
© Märkische Allgemeine (Oktober 2018)

2017 – mit Kürbissuppe

In bewährter Weise öffneten wir auch in diesem Jahr unsere Schmiede zum Pferdemarkt. Der verregnete Sommer hatte die Ernte etwas dünner ausfallen lassen als in den Vorjahren. Dennoch freuten wir uns über den wiederholten Andrang bei recht schönem Wetter in Gutengermendorf.

Eines der Highlights in diesem Jahr war die Kürbissuppe. Obwohl wir dachten, dass wir mit 15 Liter auf der sicheren Seite sind, war der Topf gegen Mittag bereits schon leer. Das passiert uns nicht nochmal. Nächstes Jahr gibt es einfach mehr! Wie immer gilt unser Dank allen Zulieferern für die wundervollen Erzeugnisse aus dem Dorf: Hönig, Kartoffeln, Eierlikör, Marmeladen, Wurst und vieles mehr.

Danke auch an das „Schmiede-Team“ für eure Hilfe und Einsatz bei Kaffee, Kuchen, Waffeln, in der Gestaltung der Schmiede und beim Verkauf beim Pferdemarkt.

2016 – die Ausstellung zum Dorf

Wir trafen seit dem Sommer den Arbeitskreis Geschichte des Ortsvereins und haben immer mehr über das Dorf erfahren. Es kam die Idee, den Besucherinnen und Besuchern des Marktes etwas über die Geschichte des Dorfes zu erzählen. Wir entschieden uns, einen Teil der bereits 2014 präsentieren Ausstellung „Die Dorfstraße in Bildern – alt und neu“ in der Schmiede zu zeigen. Neben einem Lageplan stellten wir sieben Tafeln auf, die bedeutsame Orte des Dorfes anhand von historischen und aktuellen Fotos abbildeten. Zu sehen waren der ehemaligen Gasthof, der Bahnhof, die ehemalige Schule und einige andere mehr.

Ein großen Dank an Walter für das Herrichten der Tafeln. Dank auch an Petra für ihre unermüdliche Ausdauer, Rede und Antwort zu den Fragen der Besucher*innen zu geben.

Unter dem Motto „Gutes aus Gutengermendorf“ wollten wir beim Pferdemarkt einen kleinen Regio-Markt mit Produkten aus dem Dorf aufbauen. Wir waren erstaunt und haben uns riesig über all die schönen selbsterzeugten Dinge gefreut.

Danke an Bärbel, Michael, Colette, Marianne, Marcus, Regina, Fred, Charlotte, Luise für eure Kartoffeln, Quitten, Honig, Eierliköre, Marmeladen, Kartoffeln, Wurst, Birnen, Maronen, Petersilie, Kuchen, Keramik u.v.a.. Danke auch an das „Schmiede-Team“ Silke, Ingo und gfi für eure Hilfe und Einsatz bei der Gestaltung der Schmiede und beim Verkauf während des Pferdemarkts. Danke auch wieder an Stephanie Arnold von der Agrar GmbH Kraatz für die Milch im Kaffee.

2014 – unser erster Markt

Als wir das erste Mal vom Pferdemarkt Gutengermendorf im Sommer diesen Jahres erfuhren, waren wir uns nicht ganz einig, ob wir daran teilnehmen sollten. Also hörten wir uns erst einmal im Dorf um.

Wir fanden heraus, dass der Pferdemarkt schon zu DDR-Zeiten eine große Tradition hatte, dass er nach der Wende wiederbelebt wurde und jährlich mehrere tausende Besucher anzieht. Also dachten wir uns: Das ist Grund genug um mitzumachen!

Nun blieb nur noch die Frage, was wir überhaupt machen sollten.

Zum Glück hat man ja gute Freunde, die sich mit Märkten besser auskennen als wir es tun. Ich fragte also die liebe gfi und beauftragte sie mit der „Produktionsleitung“, so wie wir das auch vom Theater her kennen. Zusammen mit ihrer Mutter übernahm sie in großartiger und unnachahmlicher Art und Weise das Ruder. Wir wollten einen Ort zum Verweilen schaffen, an dem man auch etwas mitnehmen konnte. Wichtig war uns, dass das Angebot ländlich, handwerklich und ökologisch fair gehandelt sein sollte – eben kein Billigramsch oder aus der Konserve.

Als wir um 9 Uhr das Tor öffneten waren wir unglaublich aufgeregt. Innerhalb kürzester Zeit füllte sich die Schmiede. Da das Wetter eher durchwachsen war, ebbte der Besucherstrom kaum ab, denn bei uns war es gemütlich und trocken. Nach 8 Stunden Marktstand schlossen wir das Tor wieder, waren fix und fertig, aber auch unglaublich glücklich und stolz auf diesen wunderbaren Auftakt – unser erster Pferdemarkt.

Wir danken allen, die bei diesem Auftakt dabei waren:

Danke an Atelier Pohl Berlin für die wunderschönen Holzarbeiten.

Danke Stephanie Arnold von der Agrar GmbH Kraatz für die Milch.

Großer Dank an BerndCarsten, Daniel und Ingo für ihren großartigen Einsatz, ihr ungetrübtes Durchhaltevermögen und ihren großen Spaß an der Sache. (Allein der Ausschank von 248 Tassen Kaffee spricht wohl für sich.)

Danke, danke, danke an Luise für ihre zauberhaften Keramikarbeiten, ihre Markterfahrung, ihre Planung schon Wochen vorher und für das Besorgen all der fairen Dinge vom Eine Welt-Laden.

Und dann natürlich gfi – du bist die Größte! Ohne dich würde ich so was gar nicht erst anfangen.

1 Kommentar

  1. gfi

    genau! Schön war’s. Der Dank geht auch an Euch, ein Rädchen greift ins andere.
    und nächstes Mal denken wir uns wieder was Schönes aus. Fröbelsterne, Fotokarten, Ohrringe, wer weiß…
    😉

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