Kamerunschafe

Kamerunschafe sind kleine, kurzschwänzige Hausschafe mit länglichem Kopf und kleinen Ohren. Sie sind etwas scheue Tiere aber mit etwas Geduld lassen sie sich streicheln und fressen dann auch aus der Hand. Diese Seite ist eine Art Langzeitbeobachtung unserer Schafsherde, beginnend im Sommer 2014.

Oktober 2018

Die Schafs-Familie hat neue Nachbarn bekommen. Seit dem Frühjahr leben 10 gefiederte Damen im ehemaligen Stall. Erste Boten zur Kontaktaufnahme werden ausgeschickt – mit offensichtlichen Erfolg.

Februar 2018

„Jaja, der kleine Bock ist noch nicht soweit, keine Sorge“ So haben wir uns Woche für Woche beruhigt und trennten uns dann doch von ihm. Die Bescherung hatten wir ein paar Wochen später: Drei Lämmer erblickten bei tiefsten Minusgraden das Licht der Welt. Das haben die sich wohl auch anders vorgestellt…

Es ist bitter kalt bei minus 15 Grad. Wir haben den Stall abgedichtet, damit die Herde vor dem nächtlichen erbarmungslosen Wind geschützt ist.

September 2017

Es ist Herbst und die Familie hat sich inzwischen bestens eingelebt.

August 2017

Der ehemalige Hühnerstall war als Unterkunft für unsere Schafe ausreichend aber vielleicht nicht optimal. Also entwarfen wir einen Schafstall nach eigenen Vorstellungen: 6 Meter lang und 2,5 Meter breit, mit Raufe und Lagermöglichkeit für Heu, Stroh und Hafer.
Drei Wochenenden später wurde das neue Zuhause an die Mieter schlüsselfertig übergeben.

April 2017

Der Winter ist überstanden und irgendwie ist es auf der Wiese deutlich lebendiger geworden…

Januar 2017

Das neue Jahr hat gerade begonnen und ein eiskalter Wind weht über das steinhart gefrorene Feld. Hier heißt es nun warten auf wärmere Tage. Immerhin: Der eigene Pelz hält dicht!

Adventszeit 2016

Die Damen und der Herr verstehen sich prächtig. Highlight des Tages ist und bleibt die Fütterung mit Hafer. Das neue Winterfell schützt vor der klirrenden Kälte.

September 2016

Die vier Damen haben das Jahr in Frieden und Harmonie auf der Wiese verbracht und  uns mächtig beim Bau mit ihrem Blöken unterhalten. Leider haben wir die Dokumentation aufgrund der vielen Bauarbeiten und des bevorstehenden Umzugs etwas vernachlässigt. Seit kurzer Zeit haben die Mädels nun Herrenbesuch. Was dabei herauskommt werden wir zu Ostern im nächsten Jahr erleben….

4 Schafe und ein Herr
Der Erste Kontakt…

Winter 2015

Unsere beiden Damen sind mit ihren beiden Töchtern nun auf sich gestellt – allein erziehende Mütter sozusagen. Das Winterfell hält sie ordentlich warm und weil die Wiese nicht viel Futter hervorbringt, gibt es zur üblichen Haferration noch etwas Gemüse in Form von Futtermöhren. Na dann: Juten!

Schweren Herzens mussten wir in dieser Zeit uns auch von unseren Prinzen trennen. Sein Naturell führte dazu, dass wir das Gehege nicht mehr betreten konnten, ohne von ihm angegriffen zu werden. Es ist mir wirklich nicht sehr leicht gefallen, aber unsere Sorge, dass jemand durch ihn verletzt werden würde war am Ende größer. Er war ein ein sehr schöner Bock und er hat eine Menge Nachfahren hinterlassen.

Prinz Rudi

Sommer 2015

Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen und seit dem Wochenende ist der nächste Nachwuchs da. So ganz versteht das Kleine noch nicht, dass es sich bei dem Grünzeug um Futter handelt, aber das kapiert es sicherlich bald. Wenn wir uns den Bauch der anderen Zippe betrachten, wird es nur noch eine Frage von Tagen sein und das kleine Lamm ist nicht mehr allein.

Frühling 2015

Die Herde ist nun 15 Tiere stark und das Gehege nicht wirklich dafür ausgelegt. Nach zwei Fluchtversuchen entschieden wir uns die Herde zu teilen und 12 Schafe lebend (!) abzugeben. Wir behielten natürlich Prinz Rudi und stellten ihm zwei Damen an die Seite. Die drei bekommen Gemüse zu fressen. Äpfel, Kraut von Radieschen oder Kohlblätter gehen besonders gut.

Januar 2015

Die Kinderstube stieß an ihre Grenzen. Am Ende waren es sieben Lämmer, die sich bei den immer noch kalten Temperaturen durch freudiges im Kreis springen warm hielten.

Draußen war es kalt und wir waren beruhigt, dass die Tiere sich einen Winterpelz zulegt hatten. Wir wunderten uns dennoch über die rasche Ausdehung in der Bauchgegend, die ausschließlich nur bei den Damen auftrat. Eines Morgens war die Erklärung direkt vor uns und wir hatten drei neue Familienmitglieder und endlich ein schwarzes Schaf in der Familie namens „Boo“.

Oktober 2014

Irgendwann scheint jeder Bock herauszufinden, für was die Dinger am Kopf gewachsen sind. Mit Hilfe von zielstrebigen Stößen wird nicht nur ein interessanter Sound erzeugt sondern auch der Unmut über leere Töpfe deutlich gemacht.

Natürlich soll man alle Tiere der Herde gleich behandeln. Dennoch gibt es – wie wohl bei jeder Großfamilie – einen Liebling. Wir nennen ihn „Prinz“, obwohl der ein oder andere schon auf „Rudi“ gekommen ist. Prinz Rudi tat sich aus der Masse durch seinen Mut hervor. Während die restliche Herde bei der alltäglichen Haferfütterung noch argwöhnisch schaute, war Prinz Rudi schon am Fressnapf. Wie es sich für einen standesgemäßen Prinzen gehört, frisst seine Majestät natürlich nur, wenn das Futter angereicht wird.

Sommer 2014

Getreu der Überzeugung: „Das Gras beim Nachbar ist immer grüner!“ lassen wir unsere Schafe ab und an auf den grünen Hof. Offensichtlich schmeckt es hier doch besser als im eigenen Gehege, zumindest in diesem Sommer.

Mai 2014

Zum ersten Mal trafen wir auf die Herde im Mai diesen Jahres, kurz bevor wir den Bauernhof erworben hatten. Wir waren sehr fasziniert und beeindruckt, was plötzlich auf uns zu kam, als das Scheunentor geöffnet wurde und die Fütterung im Hof begann.

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