Kamerunschafe sind kleine, kurzschwänzige Hausschafe mit länglichem Kopf und kleinen Ohren. Sie sind etwas scheue Tiere aber mit etwas Geduld lassen sie sich streicheln und fressen dann auch aus der Hand.  Die Geschichte unserer Schafsherde beginnt im Sommer 2014.

2018

„Jaja, der kleine Bock ist noch nicht soweit, keine Sorge“ So haben wir uns Woche für Woche beruhigt und trennten uns dann doch von ihm, da er zu agressiv wurde. Die Bescherung hatten wir ein paar Wochen später: Drei Lämmer erblickten bei mins 15 Grad das Licht der Welt. Wir haben den Stall abgedichtet, damit die Herde vor dem nächtlichen erbarmungslosen Wind geschützt ist.

Im Frühjahr bekam die Schafs-Familie neue Nachbarn. Es leben nun zehn gefiederte Damen im gegenüber im ehemaligen Stall. Erste Boten zur Kontaktaufnahme werden ausgeschickt – mit offensichtlichen Erfolg.

2017

Schweren Herzens mussten wir in dieser Zeit uns auch von unseren Prinzen trennen. Sein Naturell führte dazu, dass wir das Gehege nicht mehr betreten konnten, ohne von ihm angegriffen zu werden. Es ist mir wirklich nicht sehr leicht gefallen, aber unsere Sorge, dass jemand durch ihn verletzt werden würde war am Ende größer. Er war ein ein sehr schöner Bock und wie wir später feststellen mussten,  hat er uns eine Menge Nachfahren hinterlassen.

Es ist Herbst und die Familie hat sich inzwischen bestens eingelebt.

Der neue Stall

Der ehemalige Hühnerstall war als Unterkunft für unsere Schafe ausreichend aber vielleicht nicht optimal. Also entwarfen wir einen Schafstall nach eigenen Vorstellungen: 6 Meter lang und 2,5 Meter breit, mit Raufe und Lagermöglichkeit für Heu, Stroh und Hafer.
Drei Wochenenden später wurde das neue Zuhause an die Mieter schlüsselfertig übergeben.

2016

Die Damen haben das Jahr in Frieden und Harmonie auf der Wiese verbracht und  uns mächtig beim Umbau des Hauses mit ihrem Blöken unterhalten. Seit kurzer Zeit haben die Mädels nun Herrenbesuch. Was dabei herauskommt werden wir zu Ostern im nächsten Jahr erleben….

Die Damen und der Herr verstehen sich prächtig. Highlight des Tages ist und bleibt die Fütterung mit Hafer. Das neue Winterfell schützt vor der klirrenden Kälte.

2015

Im Januar war es kalt und wir waren beruhigt, dass die Tiere sich einen Winterpelz zulegt hatten. Wir wunderten uns dennoch über die rasche Ausdehung in der Bauchgegend, die ausschließlich nur bei den Damen auftrat. Eines Morgens war die Erklärung direkt vor uns und wir hatten drei neue Familienmitglieder und endlich ein schwarzes Schaf in der Familie namens „Boo“.

Die Kinderstube stieß an ihre Grenzen. Am Ende waren es sieben Lämmer, die sich bei den immer noch kalten Temperaturen durch freudiges im Kreis springen warm hielten.

Die Herde ist nun 15 Tiere stark und das Gehege nicht wirklich dafür ausgelegt. Nach zwei Fluchtversuchen entschieden wir uns die Herde zu teilen und 12 Schafe lebend (!) abzugeben. Wir behielten einen Bock und stellten ihm zwei Damen an die Seite. Die drei bekommen Gemüse zu fressen. Äpfel, Kraut von Radieschen oder Kohlblätter gehen besonders gut.

2014

Zum ersten Mal trafen wir auf die Herde im Mai diesen Jahres, kurz bevor wir den Bauernhof erworben hatten. Wir waren sehr fasziniert und beeindruckt, was plötzlich auf uns zu kam, als das Scheunentor geöffnet wurde und die Fütterung im Hof begann.

Im Laufe der Zeit lernten die Schafe uns besser kennen und sie begannen uns zu vertrauen.

Im Laufe der Jahre wuchs das Grundstück immer mehr zu. Über unsere lebenden Rasenmäher waren wir sehr glücklich.

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